Katzen, Katze
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Erklärungen und Hinweise

Proteine sind im Fleisch enthalten, genauso, wie Fett.
Im Gegensatz zum Menschen nutzen Katzen Proteine statt Kohlenhydrate als Energielieferant. Ist die Nahrung proteinarm, wird die Katze ihre eigenen Proteinreserven angreifen, was bedeutet, dass sie Muskel abbaut.
Als Proteinquellen dienen Muskelfleisch, Herz und Magen.
Übrigens entsteht aus Kohlehydraten Zucker und ein zu viel an Zucker macht Menschen dick. Katzen übrigens auch! Daher Finger weg von Dosenfutter mit Zucker und zu vielen Kohlehydraten!

Fett ist ein natürlicher Geschmacksverstärker und Geschmacksträger. Funktionert genauso wie bei uns Menschen, das Essen schmeckt lecker.
Ebenfalls gibt es wasser- und fettlösliche Vitamine. Wenig Fett bedeutet also, dass Vitamin A, D und E nicht so gut von der Katze aufgenommen werden kann. Fett liefert Fettsäuren, unter anderem Omega 3 und 6, welche von Katzen ebenfalls benötigt werden.
Ist das Fleisch nicht fettig genug, wie zum Beispiel bei Hühner- oder Putenbrustfilet, ersetzt man das fehlende Fett mit (ungewürztem!) Schweine- oder Gänseschmalz.

Gehirn und Herz sind bei Beutetieren, insbesondere bei einer frischen, selbsterlegten Maus, fantastische Taurinlieferanten.
Taurin ist eine essenzielle Beta-Aminosulfonsäure, welche Katzen nur in (viel zu) geringen Mengen selber herstellen können. Katzen benötigen Taurin in viel höheren Mengen, als alle anderen Lebenwesen. Ein Taurinmangel über einen längeren Zeitraum kann ein Erblinden oder Herzversagen zur Folge haben. Taurin ist ebenfalls für die Gehirnentwicklung wichtig.
Ausgeblutete Herzen von Hühnern, Puten, Rindern etc. enthalten nur noch geringe Mengen an Taurin. Egal welche Fleischsorte, man fügt mindestens 1g Taurin auf 1kg Fleisch zu, um keine Mangelerscheinungen zu riskieren. Wir setzen pro Kg Fleisch, je nach Fleischsorte, 2 bis 2,5g Taurin zu.
Taurin kann laut den letzten Erkenntnissen nicht überdosiert werden.

Leber und andere Innereien enthalten wertvolle Vitamine und Spurenelemente. Der Leberanteil des Futters sollte dabei jedoch nicht mehr als 5% des Gesamtfutters überschreiten. Vitamin A ist in Leber enthalten und wird wiederum in der Leber der Katze gespeichert. Wie beim Menschen ist zu viel Vitamin A nicht ungefährlich, kann bei Überdosierung zu Leberschäden führen, muss also mit Bedacht gegeben werden.

Fell ist ein recht raues Material, welches den Darm fordert. Dies kann man durch die Rohfütterung nur begrenzt immitieren.
Es eignet sich in Wasser eingeweichtes Getreide oder Gemüse, wie z.B. rohe, geraspelte Möhren, reife pürierte Tomaten, Gurken, Zucchinie oder Brokkolie.

Im Blut befindet sich der rote Blutfarbstoff Hämoglobin, welcher bekanntermaßen Eisen transportiert. Ebenfalls sind im Blut Salze enthalten. Salze sind für einen ausgewogenen Elektrolythaushalt notwendig. Zu viel Salz ist jedoch auch nicht gut, die Katze würde wieder mehr trinken müssen.

Beutetiere von Katzen enthalten um die 75% Wasser. Unsere Stubentieger sind ursprünglich Wüstenbewohner, welche ihren Wasserbedarf über die Nahrung decken. Katzen trinken normalerweise nur, wenn Sie extrem durstig sind, sprich, wenn sie dehydrieren.
Schon alleine aus diesem Fakt scheidet Trockenfutter für unsere Katzen als Ernährungsform aus.

Zusammengehalten wird dieser Wust an Organen und Muskeln aus Knochen, Sehnen und Knorpeln. Knochen ist der wichtigste Calcium- und Phosphorlieferant. Es ist wichtig für den Knochenbau, für das Fell und die Zähne. Ein Calciummangel, bzw. Phosphorüberschuss würde auf Dauer zum Knochenabbau führen.
In Knochenmehl befindet sich viel Phosphor, wobei schon reichlich Phosphor im Fleisch enthalten ist. Daher sollte bei der Verwendung von Knochenmehl zusätzlich ein reines Calciumsupplement, wie zum Beispiel Calciumcarbonat, -citrat oder gemahlene Eierschalen, hinzugefügt werden.
Natürlich kann man auch Knochen verfüttern, jedoch sollte auf Fleisch mit Knochen noch einmal die doppelte Menge an knochenlosem Fleisch gegeben werden.
Bei der Fütterung mit Knochen darf man den Knochen jedoch nicht kochen, garen oder mit der Mikrowelle erhitzen. Der Knochen wird brüchig, so dass es beim Fressen von gekochtem Knochen zu inneren Verletzungen kommen kann.
Man muss auch beachten, dass heutzutage Geflügel extrem schnell hochgezüchtet wird. Die kurze Zeit ist für die Knochenbildung nicht ausreichend. Wenn Knochen verfüttert werden soll, eignen sich Suppenhühner am besten, da diese Tiere länger leben dürfen und somit sich die Knochen besser ausbilden können.

eine Maus - die perfekte Nahrung für Katzen

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