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Barfen bei Allergie/Futtermittelunverträglichkeit

Ein Wort vorneweg:
Lassen Sie sich bei einer Ausschlussdiät unbedingt von einem Tierarzt oder -heilpraktiker begleiten!

Hat man einmal herausgefunden, wogegen eine Unverträglichkeit bzw. Allergie besteht, wird das Barfen einfach. Man lässt den Stoff bzw. die Stoffe, gegen die die Katze reagiert, einfach weg.
Doch der Weg dahin kann lang sein.

Um jedoch herauszufinden, wogegen eine Katze reagiert, kann man eine Ausschlussdiät durchführen.
Eine solche Ausschlussdiät sollte mit einem Futter durchgeführt werden, welches die Katze noch nie in Ihrem Leben gefressen hat. Hierfür eignet sich Pferdefleisch, da dieses kaum in Fertigfutter verwendet wird und Pferdefleisch somit ein für die Katze unbekanntes Protein und Eiweiß darstellt.
Achten Sie also darauf, dass Ihre Katze, so lange sie gesund ist, nicht mit Pferdefleisch ernährt wird.

Reines Pferdefleisch, ohne jegliche Supplemente wird für einen Zeitraum von ungefähr 13 - 15 Wochen gefüttert.
Im Anschluss wird ein so genannter Provokationstest durchgeführt und für einen Zeitraum von 2 Wochen wird zum ursprünglichen Futter zurückgekehrt. Sobald wieder Symptome auftreten (Juckreiz, Durchfall, Erbrechen etc.), bricht man den Test ab und verfüttert wieder das Futter der Ausschlussdiät. Die Diagnose Futterunverträglichkeit wurde nun eindeutig diagnostiziert.
Nach der Rückkehr zum Futter der Futtermittelunverträglichkeit, beginnt man weitere Nahrungsbestandteile (einzelne Fleischbestandteile und Supplemente) hinzuzufügen. Dabei sollten die Bestandteile einzeln innerhalb eines Zeitraumes von 2 Wochen erprobt werden. Wenn innerhalb dieser 2 Wochen keine erneuten Symptome auftreten, wird dieser gut vertragen und ist kein möglicher Symptomauslöser.
Auf diese Art und Weise erfährt man nach und nach, welche Futtermittelbestandteile für ihr Tier nicht geeignet sind.