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Domestikation der Katze

Artikel wurde veröffentlicht in "dubarfst - das Barf-Magazin" Ausgabe 2/2008.

Es wird gerne darauf hingewiesen, dass es keine Studie gibt, welche belegen kann, dass rohes Fleisch besser von Katzen vertragen wird.

Warum wird in Zoos den Groß- und Kleinwildkatzen dann nicht ein Sack Trockenfutter in die Gehege gezerrt und geöffnet? Oder eine riesige Dose geöffnet, in einen Futtertrog gekippt?
Man hat das mal getan, bzw. versucht. Die Tiere sind leider elendig eingegangen.
Jetzt denkt man an ein Gegenargument und möchte sagen, dass unsere Hauskatzen domestiziert sind.
Das stimmt schon. Katzen haben sich selbst domestiziert. Sie haben sich dem Menschen angeschlossen, da es in seiner Nähe gut gefüllte Kornkammern gab. Das Getreide war den Tieren jedoch völlig Schnuppe, sie waren doch nur scharf auf die Mäuse. Die Domestikation unserer Katzen hat also auch nur durch die Maus stattgefunden. Ohne Mäuse keine schmusigen Katzen.
Fertigfutter gibt es erst seit dem 20. Jahrhundert. Vorher gab es doch nur Küchenabfälle, Fleischreste. Und Mäuse.

Die Katze hat in den letzten 100 Jahren ihre Verdauung und ihr Gebiss nicht an die Fütterungsvorlieben des Menschens angepasst. Sie ist nach wie vor ein Raubtier, ein Karnivore, ein Beutetierfresser.

Katzen sind einfach nur unheimlich clever und haben bei uns ein tolles Leben. Sie müssen ja nichts mehr tun, die "denaturierte Pseudomaus" liegt ja täglich im Napf.

Von Domestikation rein biologisch keine Spur.