Katzen, Katze
WirKatzenKittenFotos & Kalender...BarfInfoKontaktLinksGästeSitemap

Kinnakne

Auch Katzen können unter Pickeln leiden.
Ähnlich wie beim Menschen entstehen Pickel am Kinn durch verstopfte Poren. Die Haut der betroffenen Katze ist an dieser Stelle recht fettig und sie können als Besitzer eine regelrechte (schwarze) Verkrustung feststellen. Unter Umständen bilden sich helle Bläschen, die dann aufplatzen.
Kinnakne bei Katzen kann bei potenten Tieren hormonell bedingt sein, kann jedoch auch andere Ursachen haben, wie z.B. eine Allergie oder aber Pilze.
Sehr fettige Trockenfutter stehen ebenfalls im Verdacht Kinnakne bei Katzen auszulösen.

Vermeiden sollten Sie auf alle Fälle Plastikfutternämpfe, da sich in den Rillen und Kratzern Bakterien sammeln können.
Diese Verunreinigungen können eine Kinnakne auslösen oder verschlimmern. Verwenden Sie günstigerweise Porzellan oder Glasnäpfe, dies ist besser zu reinigen, zerkratzt nicht und ist somit viel hygienischer.
Die Katze sollte ebenfalls tierärztlich auf Pilze untersucht und ggf. behandelt werden.

Bitte drücken Sie die Pickel bei Ihrer Katze nicht aus, dies schmerzt. Verwenden Sie kein Teebaumöl oder Teebaumölhaltige Mittel, da dies für Katzen aufgrund seiner Giftigkeit tödlich enden kann! Sie sollten auch niemals Menschenkosmetik, wie z.B. Clerasil & Co. bei Ihrer Katze anwenden

Bei vielen Katzen hilft eine verdünnte Calendulatinktur. Diese muss täglich auf die betroffenen Hautstellen getupft werden. Ihr Tierarzt oder Tierheilpraktiker kann Ihnen hierzu sicherlich wertvolle Tipps geben.
Sollte Ihre Katze nicht auf solche Mittel ansprechen, pumpen Sie Ihr geliebtes Tier Bitte nicht mit Cortison voll. Bedenken Sie, dass Cortison die körpereigene Immunabwehr herabsetzt. Lässt die zunächst helfende Wirkung nach, verschlimmert sich die Kinnakne wohlmöglich.
Denken Sie in diesen Fall an eine mögliche Allergie Ihrer Katze. Dann heißt es das Allergen zu finden und von Ihrer Katze möglichst fernzuhalten. In einem solchen Fall ist eine Futtermittelallergie naheliegend, doch auch eine Flohallergie oder Futtermittelmilbenallergie sollte in Betracht gezogen werden.